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Newsletter der Partnerschaft für Demokratie Bitterfeld-Wolfen
1. Ausgabe 2018
08. Februar 2018
Liebe Engagierte der Partnerschaft,

Liebe Leser*innen,

mit dieser Ausgabe des Newsletters möchten wir Sie als aktive Mitgestalter der Zivilgesellschaft und des Lebens in der Stadt über aktuelle Aktivitäten der Partnerschaft für Demokratie Bitterfeld-Wolfen“ - „Stadt mit Courage leben!“ und Veranstaltungen in der Region informieren.

Mit Herzlichen Grüßen

Stephan Meurer und Christian Hennicke

externe Fachstelle der Partnerschaft


Themen in diesem Newsletter:

Demokratiepartnerschaft ruft gemeinsam mit Abgeordneten Bitterfeld Wolfens auf: Ohne Gewalt! Ohne Drohung! Ohne Hass!

Demokratiepartnerschaft wird fortgeführt

Auch im Jahr 2018 fördert die Partnerschaft Projekte. Unter dem Motto Stadt mit Courage leben! können interessierte Vereine Anträge stellen und selbst aktiv zur Partnerschaft beitragen. Die Förderung kann bis zu 3.000 € betragen, für Projekte, die im besonderen Interesse der Stadt liegen bis zu 5.000 €. Ein mit Vertretern der Zivilgesellschaft besetzter Begleitausschuss entscheidet über die Projektanträge.

Sitzung des Begleitausschusses // Frist Antragstellung:

12.03. // 02.03.
28.05. // 18.05.
(27.08. // 17.08.) – bei Fortführung
(29.10. // 19.10.) – bei Fortführung

In begründeten Ausnahmefällen können Projekte zu abweichenden Terminen eingereicht / beschlossen werden.

Aufgrund der Verzögerung bei Regierungsbildung und Aufstellung eines Haushaltes auf Bundesebene können momentan nur Projekte mit einem Durchführungszeitraum bis 31.05.2018 gefördert werden. Wir gehen von einer vorübergehenden Einschränkung aus und informieren umgehend bei einer Änderung.

Wir als Externe Koordinierungs- und Fachstelle der Demokratiepartnerschaft beraten Sie bei allen Schritten der Antragstellung und Öffentlichkeitsarbeit. Nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf!


Umfrage zur "Partnerschaft für Demokratie" Bitterfeld-Wolfen

Den Jahresbeginn möchten wir dazu nutzen, Rückmeldungen zur Partnerschaft zu sammeln und an den Förder- und Beratungsstellschrauben zu drehen. Hier kommen Sie, ihre Bedarfe und Vorhaben für 2018 ins Spiel. Wir möchten Sie daher bitten, den anhängenden Fragebogen zu beantworten und uns ausgefüllt bis zum 23. Februar zukommen zu lassen. Entweder per E-Mail oder auch gerne (anonym) in einem Umschlag bei uns im Bürobriefkasten (z.H. Herrn Meurer) oder dem des Rathauses (z.H. Herrn Jerofke).

Evaluierungsbogen

(Kontaktdaten am Ende des Newsletters)

Demokratiepartnerschaft ruft gemeinsam mit Abgeordneten Bitterfeld-Wolfens auf: Ohne Gewalt! Ohne Drohung! Ohne Hass!

Mitte Januar wandte sich die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Bitterfeld-Wolfen an alle Abgeordnetenbüros der Stadt. Anlass war ein neuerlicher Angriff auf ein Abgeordnetenbüro verbunden mit gesprühten Morddrohungen, gerichtet an die Politiker Dagmar Zoschke (MdL) und Jan Korte (MdB). Angriffe bzw. Anschläge verschiedener Art auf Abgeordnetenbüros unterschiedlicher Parteien gab es bereits mehrfach in den letzten Jahren. Dass derartige Straftaten immer wieder begangen werden, dass Parlamentarier und ihrer Mitarbeitenden bedroht und angegriffen werden, ist für eine Demokratie nicht hinnehmbar. Schuldzuweisungen und unterstelltes Nutznießen sowie Hasskommentare in Netz, Presse und Gespräch vergiften hiernach schnell weiter das Klima in unserer Gesellschaft. Die Partnerschaft nimmt diesen neuerlichen Vorfall zum Anlass, mit einer gemeinsamen Botschaft aller hier mit einem Büro verorteten Abgeordneten des Landtages und des Bundestages ein klares Zeichen zu setzen: „Ohne Gewalt! Ohne Drohung! Ohne Hass! Abgeordnete Bitterfeld-Wolfens beziehen Stellung: In unserer Demokratie haben Gewalt, Drohungen und Hass keinen Platz. Weder Abgeordnetenbüros, Parlamentarier noch deren Mitarbeitende dürfen Ziele sein! Wir verurteilen gemeinsam alle geschehenen Übergriffe. Für ein friedliches Miteinander aller Menschen in Bitterfeld-Wolfen.“ Ein Signal, dass nicht aus einer politischen Richtung kommt, sondern aus dem breiten Spektrum der Demokraten, die sich gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden in den hiesigen Ortsbüros für Bitterfeld-Wolfen, Sachsen-Anhalt, die Bundesrepublik und unsere Demokratie stark machen. Wir freuen uns, dass viele der Angeschriebenen dem Aufruf gefolgt sind und sich beteiligt haben, in alphabetischer Reihenfolge: Kees de Vries (CDU), Angela Kolb-Janssen (SPD), Lars-Jörn Zimmer (CDU) Dagmar Zoschke (DIE LINKE).
Hintergrundinformation:
Es wurden alle in Bitterfeld-Wolfen mit einem Büro verorteten Abgeordneten per Mail angeschrieben und gebeten, sich an der Aktion zu beteiligen. Telefonate, direkte Gespräche und weitere Mails folgten: 
  • Kees de Vries (CDU; MdB)
  • Angela Kolb-Janssen (SPD; MdL)
  • Jan Korte (DIE LINKE; MdB)
  • Volker Olenicak (AfD; MdL)
  • Daniel Roi (AfD; MdL)
  • Lars-Jörn Zimmer (CDU; MdL)
  • Dagmar Zoschke (DIE LINKE; MdL)

Kurzbericht zur Demokratiekonferenz 2017

Doppelt hält nicht nur besser, doppelt tauscht sich auch besser aus. Aktive der Partnerschaften für Demokratie aus Dessau-Roßlau und Bitterfeld-Wolfen traffen sich, um gemeinsam Bilanz zu ziehen, Akteure und tolle Projekte aus beiden Doppelstädten zu würdigen und nach vorne zu schauen. Mittel des zugrundeliegenden Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ ermöglichten auch im Jahr 2017 ein vielfältiges und buntes Engagement, das Zivilgesellschaft quer durch alle Altersgruppen, Ethnien und soziale Hintergründe voranbringt.

„Dieser Blick über den Tellerrand, also was passiert in unserer Nachbarpartnerschaft, der war uns besonders wichtig,“ betont Steffen Andersch von der externen Fach- und Koordinierungsstelle Dessau-Roßlau. Er führt weiter aus, „wir haben als jeweils noch recht junge Doppelstädte ähnliche Problemlagen, gerade auch was Aktivitäten von Rechts angeht, hier lohnt sich der Kontakt sowohl auf Ebene der Aktiven als auch auf der der Netzwerker. In manchen Bereichen muss das Rad nicht neu erfunden werden, in anderen sind frische Impulse für Projektideen und Umsetzungsmöglichkeit wichtig.“

Impulse setzt hier ein Input zu Medien- und Kommunikationsstrategien des modernen Rechtspopulismus. Wie umgehen mit kalkulierten Tabubrüchen, mit „Hate Speech“ oder mit stilisierter Opferrolle. Einer der folgenden Workshops beleuchtet wiederum Motivation und Demotivation in Ehrenamt und Engagement. Viele Akteure vor Ort sind seit Jahren aktiv, was treibt sie an? Wie kann ich verhindern, dass sie frustriert werden? Wie kann ich passive, pausierende Mitglieder der Zivilgesellschaft neu und wieder motivieren?

Ein Baustein dafür ist zweifelsohne, gelungene Projekt sichtbar zu machen. So bereichert ein musikalisches Gastspiel von Bitterfeld-Wolfener Musikschüler*innen die Konferenz. Die jungen Menschen hatten sich ein intensives Wochenende lang über Europa die verbindende Kraft seiner musikalischen Traditionen ausgetauscht und ein Programm erarbeitet.


Künstlerische Ansätze standen ebenfalls im Zentrum des Projektes „Planet Demokratie“ aus Dessau-Roßlau. Geflüchtete aus bspw. Afghanistan und Syrien verarbeiteten hier Erfahrungen ihres Lebens und Erlebens in Deutschland, was in vielerlei Hinsicht ein fremder Planet für die Frauen und Männer war.

Nicht zuletzt bot die Demokratiekonferenz auch in diesem Jahr wieder einen eigens den Jugendlichen vorbehaltenen Bereich des Austausches.

Bild.- und Textdokumentation der Demokratiekonferenz

Impressionen aus den Projekten:

Besondere Momente bescherte zum Jahresausklang das Projekt "Interkulturelle Weihnacht" den vielen Gästen. Mit Unterstützung der Demokratiepartnerschaft organsierte das Institut für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld zusammen mit den Fördervereinen der Musikschule und der Galerie in Bitterfeld ein Format mit vielfältiger Musik. Auch das ESF Projekt STABIL Anhalt-Bitterfeld von Abasys GmbH präsentierte solides handwerkliches Können.

Angebot Wanderausstellung

Die Demokratiepartnerschaft nutzte die Möglichkeit zur Ausleihe einer Ausstellung zum Thema „JÜDISCHE LEBENSWELTEN IN DEUTSCHLAND HEUTE“. Einen Teil der Ausstellung mit 20 Roll-Ups, die in Porträts junge jüdische Menschen zu Wort kommen lassen: Was Judentum für sie persönlich für eine Bedeutung hat, wie sie sich in Deutschland verorten und was ihr (alltägliches) Leben ausmacht, konnte bereits zur Demokratiekonferenz Ende letzten Jahres erfolgreich präsentiert werden. Vor allem die moderne Gestaltung und der Fokus auf heutiges Leben machen die Aufsteller interessant. Mithilfe von Smartphones können z.T. Zusatzinhalte wie ein Video o.ä. aufgerufen werden.

Das Begleitheft (liegt in ausreichender Stückzahl vor) als PDF

Haben sie als Verein Interesse, die Ausstellung für einen gewissen Zeitraum zu zeigen? Es entstehen keine Kosten. Beim Aufbau ist die Partnerschaft gerne behilflich. Bei Interesse können Sie die Aufsteller auch vorab hier im Büro begutachten. Aktuell befindet sich die externe Fachstelle in der Finalisierung der Terminplanung - Bitte nehmen Sie zeitnah mit uns Kontakt auf!

In eigener Sache:

Als 7.tes Türchen der Aktion „Lebendiger Adventskalender“ der Evangelischen Kirchgemeinde begrüßte die externe Fachstelle zahlreiche Kinder des Kinder- & Jugendtreffs Lutherhaus, Pfarrer Toaspern und Herrn Paul als Gäste und erzählte von den Projekten einer „Stadt mit Courage“. Für den liebevoll gedeckten Tisch sorgten Steffi Geißler und Christian Hennicke.

Save the Date: LAGFA-Netzwerktreffen - Mitmach- und Aktionstage zur Engagementförderung

Donnerstag // 22. Februar 2018 // 10 bis 15:30 Uhr
DORMERO Kongress- & Kulturzentrum
Leipziger Str. 76 06108 Halle (Saale)
Raum: Rotes Ross, UG

Programmflyer

Gern auch zum Weiterleiten, Teilen und Multiplizieren.

Save the Date: Dialogforum Bürgerschaftliches Engagement in Sachsen-Anhalt

Bürgerschaftliches Engagement in einer vernetzten Gesellschaft

Mittwoch // 30. Mai 2018 // 10 bis 16 Uhr
Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina | Halle (Saale)

Programmflyer

Gern auch zum Weiterleiten, Teilen und Multiplizieren.

JugendEngagementPreis 2018

Der landesweite Engagementpreis zeichnet junge Menschen in ganz Sachsen-Anhalt aus, die sich aktiv für andere einsetzen. Bis zum 1. April 2018 können spannende Projekte und Initiativen von jungen Menschen, die auszeichnungswürdig sind und Anerkennung für das von Ihnen Erreichte verdienen, vorgeschlagen werden.

Flyer

weitere Informationen unter freistil-lsa.de

Das Antragsformular, die aktuellen Termine zur Antragsstellung und die Kontaktdaten zur Beratung können der Website der Stadt Bitterfeld-Wolfen entnommen werden.
direkt zur Website

zum Projektantrag:
direkt zum Download
zur Förderrichtlinie:
direkt zum Download

Stephan Meurer
meurer.stephan@jugendclub83.org
03493 929 7637 // 0157 5344 5153
Christian Hennicke
hennicke.christian@jugendclub83.org
03493 929 7637 // 0176 4786 2292
Externe Koordinierungs- und Fachstelle „Stadt mit Courage leben!“
Partnerschaft für Demokratie Bitterfeld-Wolfen
c/o Jugendclub ´83 e.V. Kirchstraße 15, 06749 Bitterfeld-Wolfen
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hennicke.christian@jugendclub83.org